Sonntag, 2. Februar 2014

Faulpelz ***

So, jetzt haben wir das auch ein paar Mal gespielt und ich darf mir ein Urteil erlauben. Die Spielregel ist kurz und einwandfrei, es gibt keine Fragen. Der Spielablauf ist eindeutig und klar:
Karte ausspielen, Tierplättchen mit dem gleichen Tier aufnehmen und ein weiteres, benachbartes Tier -egal welcher Art- ebenfalls nehmen. Ab damit in die Auslage und wenn die geforderte Anzahl an Symbolen für die Tierart (z.B. Faulpelz = 7) erreicht ist, darf man die Plättchen umdrehen und kassiert dafür am Endes des Spiels Siegpunkte.
Die Regeln zum Aufnehmen der Plättchen hebt das Spiel von einem allzu banalem Sammelspiel ab. Man darf nämlich nur Plättchen aufnehmen, die mindestens eine freie Seite haben. So kann man abschätzen, ob bestimmte Plättchen überhaupt noch geholt werden können. Vorlagen für die Mitspieler durch Wegnehmen des einen und die daraus folgende Freilegung eines anderen Plättchens sollte man tunlichst vermeiden, auch wenn das nicht immer offensichtlich ist. Für alle Fälle gibt es die "Schrägen Vögel" (Joker) mit denen man ein Set noch vervollständigen kann.
Wenn jeder Spieler seine sechs Tierkarten zwei Mal ausgespielt hat, endet das Spiel und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.
Den Kindern hat es sehr gut gefallen, die Spieldauer ist angenehm kurz und Grübeleien kommen keine Auf. Also ein richtiges Familienspiel!





Von Rüdiger Dorn für 2-4 Spieler ab 8 Jahren. Verlag: Kosmos

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